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http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-2019081318803

Titel: Fachgespräch zur Risikobewertung und Risikowahrnehmung beim Stromnetzausbau - Vorhaben 3618S82450
Autor(en): Becker, GünterBrandt, RobertViertel, Thomas
Herausgeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Sonstige Körperschaft(en): RISA Sicherheitsanalysen GmbH
Erscheinungsdatum: 16-Aug-2019
Reihe(n): Ressortforschungsberichte zum Strahlenschutz ; 150/19
Reportnummer(n): BfS-RESFOR-150/19
URN(s): urn:nbn:de:0221-2019081318803
Schlagwört(er): StromnetzAusbauRisiko
Zusammenfassung: Bürgerinnen und Bürger, die vom Stromnetzausbau oder der Stromnetzertüchtigung (im Folgenden zusammenfassend als „Stromnetzausbau“ bezeichnet) betroffen sind, haben vielfältige Einwände dagegen. Sie sind zum Teil besorgt wegen möglicherweise vorhandener gesundheitlicher Risiken durch von den Leitungen ausgehenden elektrischen und magnetischen Feldern. Eine Aufgabe des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) besteht darin, die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich über typische Expositionswerte und möglicherweise vorhandene Risiken zu informieren. Darüber hinaus ist es ein zentrales Anliegen des BfS, dass nicht nur die Kommunikation des BfS selbst, sondern darüber hinaus auch die Kommunikation weiterer Akteure die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich über den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand informiert. Diese weiteren Akteure sind im Gegensatz zum BfS oft vor Ort angesiedelt, d.h. in den vom Stromnetzausbau betroffenen Regionen. Aufgrund ihrer Sichtbarkeit und Ansprechbarkeit vor Ort kommt diesen Akteuren (zum Beispiel Hausärzten oder Vertretern lokaler Behörden) eine besondere Bedeutung zu. Sie sind zugleich potenzielle Vermittler der Informationen des BfS. Im Rahmen des Themenblocks „Risikowahrnehmung und Risikokommunikation“ des „Forschungsprogramms beim Stromnetzausbau“ hat das BfS ein Fachgespräch am 29. und 30. November 2017 in Neuherberg durchgeführt, an dem verschiedene Akteure und Expert*innen teilgenommen haben. Das Fachgespräch ergab im Wesentlichen die folgenden drei Themen, für die weiterer Diskussionsbedarf gesehen wird: - Zentrale Begriffe des Diskurses um potentielle Risiken und Gefahren des Stromnetzausbaus werden von den Stakeholdern unterschiedlich verwendet und auch verstanden. Dies führt zwangsläufig zu Missverständnissen im Dialog miteinander bis hin zum Nichtverstehen der Argumente. Dies trägt zur Verunsicherung bei und verstärkt latent vorhandene Ängste. - Im Rahmen des Fachgesprächs, sind die Teilnehmenden zu dem Vorschlag gekommen, das BfS solle zentrale Stakeholder und Wissensvermittler*innen befähigen, die Fragen besorgter Bürger*innen adäquat zu beantworten. - Zur Befähigung von Wissensvermittler*innen müssen für die jeweiligen Zielgruppen Schulungskonzepte und -inhalte entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Bürgerinnen und Bürger, die vom Stromnetzausbau oder der Stromnetzertüchtigung (im Folgenden zusammenfassend als „Stromnetzausbau“ bezeichnet) betroffen sind, haben vielfältige Einwände dagegen. Sie sind zum Teil besorgt wegen möglicherweise vorhandener gesundheitlicher Risiken durch von den Leitungen ausgehenden elektrischen und magnetischen Feldern. Eine Aufgabe des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) besteht darin, die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich über typische Expositionswerte und möglicherweise vorhandene Risiken zu informieren. Darüber hinaus ist es ein zentrales Anliegen des BfS, dass nicht nur die Kommunikation des BfS selbst, sondern darüber hinaus auch die Kommunikation weiterer Akteure die Bürgerinnen und Bürger bestmöglich über den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand informiert. Diese weiteren Akteure sind im Gegensatz zum BfS oft vor Ort angesiedelt, d.h. in den vom Stromnetzausbau betroffenen Regionen. Aufgrund ihrer Sichtbarkeit und Ansprechbarkeit vor Ort kommt diesen Akteuren (zum Beispiel Hausärzten oder Vertretern lokaler Behörden) eine besondere Bedeutung zu. Sie sind zugleich potenzielle Vermittler der Informationen des BfS. Im Rahmen des Themenblocks „Risikowahrnehmung und Risikokommunikation“ des „Forschungsprogramms beim Stromnetzausbau“ hat das BfS ein Fachgespräch am 29. und 30. November 2017 in Neuherberg durchgeführt, an dem verschiedene Akteure und Expert*innen teilgenommen haben. Das Fachgespräch ergab im Wesentlichen die folgenden drei Themen, für die weiterer Diskussionsbedarf gesehen wird: - Zentrale Begriffe des Diskurses um potentielle Risiken und Gefahren des Stromnetzausbaus werden von den Stakeholdern unterschiedlich verwendet und auch verstanden. Dies führt zwangsläufig zu Missverständnissen im Dialog miteinander bis hin zum Nichtverstehen der Argumente. Dies trägt zur Verunsicherung bei und verstärkt latent vorhandene Ängste. - Im Rahmen des Fachgesprächs, sind die Teilnehmenden zu dem Vorschlag gekommen, das BfS solle zentrale Stakeholder und Wissensvermittler*innen befähigen, die Fragen besorgter Bürger*innen adäquat zu beantworten. - Zur Befähigung von Wissensvermittler*innen müssen für die jeweiligen Zielgruppen Schulungskonzepte und -inhalte entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Vor diesem Hintergrund hat das BfS RISA und adelphi beauftragt, ein weiteres Fachgespräch vorzubereiten, organisatorisch zu begleiten und zu moderieren. Das Fachgespräch soll schwerpunktmäßig die beiden ersten genannten Themen aufgreifen, jedoch auch bereits Ansätze eines Vermittlungskonzepts skizzieren. Das Fachgespräch soll als Workshop-Format umgesetzt werden, dass eine aktive Partizipation und Mitgestaltung der Stakeholder ermöglicht. Die drei oben genannten Themen sind im Rahmen des Auftrags zur Vorbereitung des zweiten Fachgesprächs behandelt worden. Inhaltliche Grundlagen, Konzeption, Umsetzung und die erreichten Ergebnisse dieses zweiten Fachgesprächs sind Gegenstand dieses Abschlussberichts. Das Fachgespräch ergab im Wesentlichen die folgenden drei Themen, für die weiterer Diskussionsbedarf gesehen wird: - Zentrale Begriffe des Diskurses um potentielle Risiken und Gefahren des Stromnetzausbaus werden von den Stakeholdern unterschiedlich verwendet und auch verstanden. Dies führt zwangsläufig zu Missverständnissen im Dialog miteinander bis hin zum Nichtverstehen der Argumente. Dies trägt zur Verunsicherung bei und verstärkt latent vorhandene Ängste. - Im Rahmen des Fachgesprächs, sind die Teilnehmenden zu dem Vorschlag gekommen, das BfS solle zentrale Stakeholder und Wissensvermittler*innen befähigen, die Fragen besorgter Bürger*innen adäquat zu beantworten. - Zur Befähigung von Wissensvermittler*innen müssen für die jeweiligen Zielgruppen Schulungskonzepte und -inhalte entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Vor diesem Hintergrund hat das BfS RISA und adelphi beauftragt, ein weiteres Fachgespräch vorzubereiten, organisatorisch zu begleiten und zu moderieren. Das Fachgespräch soll schwerpunktmäßig die beiden ersten genannten Themen aufgreifen, jedoch auch bereits Ansätze eines Vermittlungskonzepts skizzieren. Das Fachgespräch soll als Workshop-Format umgesetzt werden, dass eine aktive Partizipation und Mitgestaltung der Stakeholder ermöglicht. Die drei oben genannten Themen sind im Rahmen des Auftrags zur Vorbereitung des zweiten Fachgesprächs behandelt worden. Inhaltliche Grundlagen, Konzeption, Umsetzung und die erreichten Ergebnisse dieses zweiten Fachgesprächs sind Gegenstand dieses Abschlussberichts. Die drei oben genannten Themen sind im Rahmen des Auftrags zur Vorbereitung des zweiten Fachgesprächs behandelt worden. Inhaltliche Grundlagen, Konzeption, Umsetzung und die erreichten Ergebnisse dieses zweiten Fachgesprächs sind Gegenstand dieses Abschlussberichts. Das Fachgespräch ergab im Wesentlichen die folgenden drei Themen, für die weiterer Diskussionsbedarf gesehen wird: - Zentrale Begriffe des Diskurses um potentielle Risiken und Gefahren des Stromnetzausbaus werden von den Stakeholdern unterschiedlich verwendet und auch verstanden. Dies führt zwangsläufig zu Missverständnissen im Dialog miteinander bis hin zum Nichtverstehen der Argumente. Dies trägt zur Verunsicherung bei und verstärkt latent vorhandene Ängste. - Im Rahmen des Fachgesprächs, sind die Teilnehmenden zu dem Vorschlag gekommen, das BfS solle zentrale Stakeholder und Wissensvermittler*innen befähigen, die Fragen besorgter Bürger*innen adäquat zu beantworten. - Zur Befähigung von Wissensvermittler*innen müssen für die jeweiligen Zielgruppen Schulungskonzepte und -inhalte entwickelt bzw. weiterentwickelt werden. Vor diesem Hintergrund hat das BfS RISA und adelphi beauftragt, ein weiteres Fachgespräch vorzubereiten, organisatorisch zu begleiten und zu moderieren. Das Fachgespräch soll schwerpunktmäßig die beiden ersten genannten Themen aufgreifen, jedoch auch bereits Ansätze eines Vermittlungskonzepts skizzieren. Das Fachgespräch soll als Workshop-Format umgesetzt werden, dass eine aktive Partizipation und Mitgestaltung der Stakeholder ermöglicht. Die drei oben genannten Themen sind im Rahmen des Auftrags zur Vorbereitung des zweiten Fachgesprächs behandelt worden. Inhaltliche Grundlagen, Konzeption, Umsetzung und die erreichten Ergebnisse dieses zweiten Fachgesprächs sind Gegenstand dieses Abschlussberichts.
Thema / Themen:Ressortforschung

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