DORIS
 

DORIS - Digitales Online Repositorium und Informations-System >
Übergreifende Themen >
Ressortforschung >

Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen:
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-20100326958

BemerkungVon dieser Publikation ist eine revidierte Version verfügbar mit der Reportnummer: BfS-RESFOR-29/10-REV-1
Titel: Bestimmung und Vergleich der von Erdkabeln und Hochspannungsleitungen verursachten Expositionen gegenüber niederfrequenten elektrischen und magnetischen Feldern - Vorhaben 3608S03011
Autor(en): Neitzke, H.-P.Osterhoff, J.Voigt, H.
Herausgeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Sonstige Körperschaft(en): ECOLOG-Institut für sozial-ökologische Forschung und Bildung GmbH, Hannover
Erscheinungsdatum: 1-Apr-2010
Reihe(n): Ressortforschungsberichte zur kerntechnischen Sicherheit und zum Strahlenschutz ; 29/10
Reportnummer(n): BfS-RESFOR-29/10
URN(s): urn:nbn:de:0221-20100326958
Zusammenfassung: Mittels Messungen vor Ort wurden die tatsächlich vorkommenden und mittels Berechnungen die maximal möglichen elektrischen und magnetischen Immissionen in der Umgebung von Freileitungen und Erdkabeln für die Stromversorgung bestimmt. Die Auswirkungen unterschiedlicher technischer Realisierungen auf die Immissionen sowie der Beitrag der Stromversorgungstrassen zu den Magnetfeldimmissionen in Wohnungen wurden untersucht. Die auf maximale Anlagenauslastung extrapolierten Immissionen erreichten im Bereich von Freileitungstrassen fast 52 μT bzw. 9 kV/m. Im Trassenbereich von 380 kV-Freileitungen wurden in mehreren Fällen kleinräumige Überschreitungen des Grenzwerts der 26. BImSchV für das elektrische Feld festgestellt. Über Erdkabeln mit einer Verlegetiefe von 1,5 m und mehr können Werte der magnetischen Flussdichte bis 168 μT auftreten, d.h. dort sind kleinräumige Überschreitungen des Grenzwertes der 26. BImSchV für das Magnetfeld möglich. Erdkabel, die auf bestimmten Abschnitten ausnahmsweise in geringerer Tiefe verlegt wurden, können im Trassenbereich zu höheren Magnetfeldwerten führen. Außerhalb des Trassenbereichs sind die von Erdkabeln verursachten Immissionen deutlich niedriger als die von Freileitungen der gleichen Spannungsebene verursachten. Benachbarte Hochspannungsfreileitungen können in Wohnungen zu Expositionen führen, die deutlich über denen in Wohnungen fernab solcher Trassen liegen.
Thema / Themen:Ressortforschung
1 Elektromagnetische Felder

Datei(en) zu dieser Ressource:

Datei Beschreibung GrößeFormat
BfS_2010_3608S03011.pdf12,15 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen

Alle Ressourcen in DORIS sind urheberrechtlich geschützt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Lizenz (s. Spalte links).