DORIS
 

DORIS - Digitales Online Repositorium und Informations-System >
Übergreifende Themen >
Ressortforschung >

Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen:
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-2013112711143

Titel: Altersabhängige Wirkungen hochfrequenter elektromagnetischer Felder des Mobilfunks auf Entwicklungs- und Differenzierungsprozesse des Zentralnervensystems in juvenilen Labornagern - Vorhaben FM 8848
Autor(en): Klose, MelanieLerchl, Alexander
Herausgeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Sonstige Körperschaft(en): Jacobs University Bremen gGmbHSchool of Engineering and Science
Erscheinungsdatum: 27-Nov-2013
Reihe(n): Ressortforschungsberichte zur kerntechnischen Sicherheit und zum Strahlenschutz ; 87/13
Reportnummer(n): BfS-RESFOR-87/13
URN(s): urn:nbn:de:0221-2013112711143
Schlagwört(er): MobilfunkElektromagnetische Felder
Zusammenfassung: Zunehmend werden Mobiltelefone auch von jüngeren Kindern benutzt. Die Frage, ob eine früh beginnende, wiederholte Exposition des Kopfes mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks Einflüsse auf Entwicklung, Kognition und Verhalten hat, oder ob im Gehirn verstärkt Tumore auftreten, wurde in einer tierexperimentellen Studie untersucht. Hinweise auf negative Einflüsse der HF-Exposition ergaben sich nicht. Weibliche Wistar-Ratten wurden beginnend mit dem Alter von 14 Tagen bis zum Alter von 19 Monaten im Kopfbereich für 2 Stunden, 5 Tage pro Woche elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks ausgesetzt (900 MHz GSM). Die SAR-Werte betrugen 0, 0.7, 2.5 und 10 W/kg. Die vornehmliche Exposition des Kopfes erfolgte durch Fixierung der Tiere in Röhren unterschiedlicher Größe. Während des Versuchszeitraums wurden 3 Blöcke von Verhaltens- und Lerntests in juvenilen, adulten und präsenilen Ratten durchgeführt (RotaRod, Morris-Water-Maze,8-Arm-Labyrinth, Open Field). Zwischen den Gruppen der exponierten bzw. scheinexponierten Tiere zeigten sich in Bezug auf Entwicklungsparameter sowie in den Verhaltenstests keine auffälligen Unterschiede. Die histologischen Untersuchungen am Ende des Versuchszeitraums ergaben keine Hinweise auf erhöhte Tumorraten des Zentralnervensystems aufgrund der Exposition mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern. //ABSTRACT// More and more mobile phones are used even by younger children. The question, whether a repeated head-exposure to high frequency electromagnetic fields of mobile telecommunication beginning early in life, affects development, cognition and behavior or leads to tumor development in brain was investigated in an animal study. The results showed no negative effects of the RF-exposure. Female Wistar-rats, from an age of 14 days to 19 months, were exposed for 2 hours per day, 5 days per week in the head reagion to mobile phone electromagnetic fields (900 MHz GSM). The SAR values were 0, 0.7, 2.5, and 10 W/kg. The primary exposure of the head region was done by fixating the animals in restraining tubes of different sizes. During the experiment, three blocks of behavioral and learning tests were performed in juvenile, adult, and pre-senile animals (RotaRod, Morris-water maze, 8-arm maze, and open field). Between the groups of the exposed and the sham-exposed animals no profound differences could be identified. A histopathological analysis revealed no higher tumor incidence in the central nervous system due to exposure.
Thema / Themen:1 Elektromagnetische Felder
Ressortforschung

Datei(en) zu dieser Ressource:

Datei Beschreibung GrößeFormat
BfS_2013_FM8848.pdf1,91 MBAdobe PDFÖffnen/Anzeigen

Alle Ressourcen in DORIS sind urheberrechtlich geschützt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Lizenz (s. Spalte links).