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http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-2017080714344

Titel: Erfassung der Häufigkeit bildgebender Diagnostik im stationären Bereich - Vorhaben 3613S20020
Autor(en): Offermanns, MatthiasLöffert, Sabine
Herausgeber: Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
Sonstige Körperschaft(en): Deutsches Krankenhausinstitut e. V. Düsseldorf
Erscheinungsdatum: 17-Aug-2017
Reihe(n): Ressortforschungsberichte zum Strahlenschutz ; 125/17
Reportnummer(n): BfS-RESFOR-125/17
URN(s): urn:nbn:de:0221-2017080714344
Schlagwört(er): Bildgebende UntersuchungsverfahrenBildgebende DiagnostikHäufigkeitRegionAlterVersicherungsstatus
Zusammenfassung: Ziel des Forschungsvorhabens war, aktuelle Daten über die Häufigkeit bildgebender Untersuchungsverfahren im stationären Bereich in Abhängigkeit von der Untersuchungsregion und dem Alter der Patienten zum Zeitpunkt der Untersuchung sowie deren Geschlecht und möglichst auch deren Versicherungsstatus zu erheben. Im Hinblick auf eine regelmäßige Übermittlung an das Bundesamt für Strahlenschutz ist die Extraktion der Daten aus bestehenden Datenbeständen zu prüfen und nach Möglichkeit dauerhaft zu etablieren. Für drei unterschiedliche stationäre Einrichtungstypen (Allgemeinkrankenhäuser, Psychiatrische Fachkliniken, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen) mussten die erforderlichen Daten erhoben werden. Das erfolgte im Rahmen von drei Stichproben. Für die Allgemeinkrankenhäuser konnten Teile der zu erhebenden Daten auf der Grundlage von Sekundärdaten aller Krankenhäuser erfasst werden. Es wurde eine händische Literaturrecherche in den einschlägigen Fachzeitschriften für den Zeitraum 2004 bis 2014 durchgeführt. Gesucht wurde nach folgenden Stichworten „Kodierung“, „Dokumentation“, „Verschlüsselung“, „Erfassung von Erkrankungen/ Prozeduren“ und „Kodierfachkräfte“. Im 2. Arbeitsschritt wurden die relevanten Datenquellen, die Gebührenordnung Ärzte (GOÄ) und die „Fallpauschalenbezogene Krankenhausstatistik“, beschrieben. Daran schloss sich eine Gegenüberstellung der beiden Datenquellen anhand der Gebührenordnungsziffern bzw. der Operationen- und Prozedurenkodes an. Abschließend erfolgte eine Diskussion über die Vor- und Nachteile der beiden Datenquellen. Es wurden zwei Workshops mit IT-Verantwortlichen von Krankenhäusern bzw. radiologisch tätigen Krankenhausärzten durchgeführt. Es konnten tiefgegliederte, einzelfallbezogene Daten von 29 Krankenhäusern akquiriert werden, die am Kalkulationsverfahren zur Ermittlung der Kosten der stationären Entgelte im Krankenhausbereich teilnehmen. Die Bereitstellung der Daten der Krankenhäuser liefert eine Stichprobe von 3,2 % aller im Jahr 2012 behandelten Krankenhauspatienten. Die Primärdatenerhebung wurde in Form von Repräsentativerhebungen bei Psychiatrischen Fachkliniken und Rehabilitationseinrichtungen durchgeführt. Im Rahmen einer Sekundärdatenanalyse wurden die Daten von 29 Allgemeinkrankenhäusern (den sogenannten „Kalkulationskrankenhäusern“) ausgewertet. Hierzu wurden die „Kalkulationsdaten“, die diese Krankenhäuser an das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus übermitteln, partiell ausgewertet. Zusätzlich wurden die vom Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus zur Verfügung gestellten Daten der Begleitforschung zum DRG-System verwendet. Das betrifft die Prozeduren und Operationscodes von bildgebenden Verfahren. Die ermittelten Daten wurden nach Alter, Geschlecht, Erkrankung und radiologischer Leistung differenziert, gewichtet und hochgerechnet. Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse wurden eine Konzeption eines regelmäßigen Datentransfers entwickelt sowie die damit verbundenen Probleme, Hindernisse und Schwierigkeiten dargestellt.
Thema / Themen:Ressortforschung
3 Ionisierende Strahlung

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