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http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0221-2026092162666
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| Titel: | Radioaktivität in Klärschlamm : Erfassung des aktuellen Forschungsstandes unter Einbindung der Messdaten der IMIS‐Datenbank ; Vorhaben 3622S52530 |
| Autor(en): | Ustohalova, VeronikaGellermann, RainerMüller, Alexandra |
| Herausgeber: | Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) |
| Sonstige Körperschaft(en): | Öko‐Institut e.V.Nuclear Control & Consulting GmbHBundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) |
| Ausgabe: | Juli 2024 |
| Erscheinungsdatum: | 24-Sep-2026 |
| Reihe(n): | Ressortforschungsberichte zum Strahlenschutz ; 271/26 |
| Reportnummer(n): | BfS-RESFOR-271/26 |
| URN(s): | urn:nbn:de:0221-2026092162666 |
| Schlagwört(er): | RadioaktivitätUmweltüberwachungIMISKlärschlammAbwasser |
| Zusammenfassung: | Das Bundesamt für Strahlenschutz ist im Rahmen seiner Leitstellenaufgaben nach § 161 Abs. 1 Nr. 2 und 3 Strahlenschutzgesetz in Verbindung mit § 1 Abs. 2 Nr. 2 IMIS Zuständigkeitsverordnung (IMIS ZustV) für die Überwachung der Umweltradioaktivität u.a. im Abwasser und Klärschlamm zuständig. Um diese Aufgabe unter Berücksichtigung neuer technischer sowie gesetzlicher Entwicklungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse auszubauen, wurde der nationale und internationale Stand der Wissenschaft, der Stand ausgewählter staatlicher Messprogramme und nationaler und internationaler Richtlinien und Empfehlungen sowie Gesetze recherchiert und bewertet.
Die Forschung nach den kerntechnischen Unfällen in Tschernobyl und Fukushima hat das Verhalten von Fallout Radionukliden vor allem im Klärschlamm untersucht. Die Messdaten der inzwischen fast 40 Jahre andauernden Cs-137- und Sr-90-Kontaminationen liefern wertvolle Grundlagen zur Optimierung von Überwachungsaufgaben bei Ereignissen mit radioaktivem Fallout. Von den zahlreichen nuklearmedizinisch genutzten Radionukliden wird I-131 im Klärschlamm besonders häufig untersucht, die radioökologischen Modellierungen ergaben geringe Dosiswerte.
Um die in Deutschland durchgeführte Überwachung der Umweltradioaktivität im Abwasser und Klärschlamm weiter entwickeln zu können und Messverfahren auf ihre Eignung hin zu bewerten, wurden Datensätze der IMIS-Datenbank aus dem Zeitraum 2016 – 2022 ausgewertet. Die Auswertung zeigt, dass das IMIS-Messprogamm viele Spalt- oder Aktivierungsprodukte berichtspflichtig erfasst, die in den Messungen kaum oder nie detektiert wurden. Auswertbare Datensätze existieren von Cs-137 und Sr-90 im Klärschlamm, von den medizinischen Radionukliden (insbesondere I-131) sowie von natürlich vorkommenden Radionukliden (insbesondere K-40) und den U-Isotopen im Abwasser und Klärschlamm. Aus den Ergebnissen der Auswertung werden Hinweise zur weiteren Ausgestaltung des Messprogramms abgeleitet und Vorschläge zur Qualitätssicherung durch verbesserte Prüfroutinen von Messdaten gemacht. |
| Thema / Themen: | Ressortforschung
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